Spam-E-Mails: Gefährlicher als man denkt!

Mrz 09, 2017
janine

Unbeliebte Spam-E-Mails kennt wahrscheinlich jeder aus seinem Postfach. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Viele von ihnen sind harmlos und einfach nur nervig, doch es geht auch anders: Weltweit wurde bisher jede siebte gefährliche Spam E-Mail auch an einen Nutzer in Deutschland geschickt. Auch GMX und Web.de berichten: Aktuellen Analysen zu Folge hat sich der Anteil an Spam-E-Mails seit 2010 verdoppelt und auch der Anteil an denen mit gefährlichen Inhalten steigt stetig. Oft sind sie getarnt mit einladenden Betreffzeilen, in den Anhängen jedoch, befinden sich meistens Trojaner, die die Softwaren auf die Geräte der Nutzer laden. Auch sogenannte Erpressersoftwaren kommen immer mehr zum Einsatz.

Die tückischen Viren kommen mittlerweile nicht mehr nur per E-Mail, der Datenklau findet auf allen nur erdenklichen Wegen statt, dazu gehören: Soziale Netzwerke, Werbung und auch SMS.

Wie kann man sich schützen?

Wer seine E-Mail-Adresse nicht an jeden weitergibt und ein paar wichtige Regeln beachtet kann sich von den unangenehmen Spam zum großen Teil befreien:

  1. E-Mail- Adresse nie öffentlich sichtbar im Internet hinterlassen
Spam-E-Mails gefährlicher als man denkt!

Spam-E-Mails gefährlicher als man denkt!

Eine Grundregel ist es seine E-Mail-Adresse nie öffentlich im Internet zu präsentieren. Nur so kann man sich am besten vor Spam-Angriffen schützen. Doch manchmal lässt es sich nicht vermeiden seine Adresse weiterzugeben. Auch verschiedene Anbieter, bei denen man sich mit der E-Mail-Adresse einloggt, können die Kunden Daten weitergeben. Eine ganz einfache Lösung hierfür: Zwei E-Mail Konten.

Mithilfe von zwei verschiedenen Adressen lässt sich ideal zwischen Privaten und Anderen Dingen wie Social-Media-, Gewinnspiel- oder Newsletter Anmeldungen usw. unterscheiden. Demzufolge bleibt die private E-Mail-Adresse vor Spam geschützt. Beim Angeben von Ihrer Adresse in Schriftform hilft es auch das @ Zeichen durch „at“ zu
ersetzen. Automatisierte Vorgänge können so Ihre E-Mail-Adresse schwieriger erfassen.

  1. Herausfiltern von Spam Nachrichten

Auch mit der eben genannten Lösung kann man den Spam-Mails nicht 100% entkommen. Viele E-Mailserver haben das Problem erkannt und bieten sogenannte Spamfilter an. Mithilfe von Filtern erspart man sich den Umgang mit den Virenverseuchten E-Mails. Wem das nicht reicht, der kann auch selbst noch aufrüsten: Durch filternde Programme und Plug-Ins kann man sich doppelt schützen. Hilfreiche kostenlose Programme und Plug-Ins hierbei sind zum Beispiel: Spamhilator und Spambayes

  1. Entfernen von Spam-Mails

Wenn selbst spezialisierte Programme und Filter doch einmal eine Spam-E-Mail durchlassen sollten, ist es besonders wichtig die unerwünschte Nachricht nicht zu öffnen. Wieso sollte man sie nicht öffnen? Einige Programme laden direkt beim öffnen der Nachricht den Anhang herunter und dieser enthält oft Viren und Trojaner. Nicht nur der Anhang kann gefährlich sein, auch auf in den E-Mails enthaltene Links sollte man nicht klicken. Sobald man den Link in der Nachricht öffnet bestätigt man damit seine Identität und wird dem zu Folge verstärkt kontaktiert. Das gleiche kann beim versuch die Mails abzubestellen passieren. Die Spam-Absender werden auch durch das abstellen über die Existenz informiert und bombardieren den User der E-Mail-Adresse voll.

Spam-E-Mails gefährlicher als man denkt!

Als ratsam gilt es die E-Mails einfach zu löschen und den Absender zu blockieren. Ungewöhnlich klingende Absender Adressen können auch immer ein Indiz auf Spam sein.

Mit ein paar Tipps kann man sich die lästigen E-Mails also ganz gut vom Leib halten.

 

Quellen:

t3n.de

pcspezialist.de

keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *