Neue Richtlinien bei YouTube

Feb 08, 2018
annt

Ab Ende Februar 2018 neue Richtlinie bei YouTube

Die Google Tochter: YouTube verschärft ihre Richtlinien ab dem 20.02.2018 erheblich.

Die Technologie und Regeldefinition im Algorithmus bestimmt und entscheidet, wie häufig und an welcher Position, die Videos ausgespielt werden. Daraus ergibt sich dann auch die Werbefähigkeit (Reichweite), die bestimmt und entscheidet, wie gut die Videos auf der Plattform performen und wie werbefähig diese sind. Dieser Algorithmus wurde nun überarbeitet.

Die Änderungen der Richtlinien hatten zunächst den Hintergrund, dass verhindert werden sollte, dass Anzeigen von Werbetreibenden in rassistischen oder gewaltverherrlichenden Videos auftraten.

Auch als Agentur im Online Marketing ist es eine Herausforderung sicher zu stellen, dass Anzeigen (Werbung) von unseren Kunden, am richtigen Ort für die passende Zielgruppe angezeigt werden. Für alle unsere Kunden ist es von hoher Priorität, dass ihre Marke immer im richtigen Kontext erscheint und nicht in „schlechter Nachbarschaft“.

Neue YouTube Richtlinien

Neue YouTube Richtlinien

Nun sollen verschieden-farbige Icons an der Seite des Videos signalisieren, ob mit dem gezeigten Clip Geld verdient wird.

Ein grüner Button bedeutet, dass das Video mit Werbung finanziert wird. Ein gelber Button hingegen zeigt auf, dass das Video nur beschränkt monetarisiert wird oder dass es keine Werbung beinhaltet.

Nun bleibt jedoch die Frage: Ist dies der einzige Hintergrund für die drastischen Änderungen und welche positiven sowie negativen Schlüsse lassen sich aus diesen Änderungen ziehen. Perspektivisch gesehen, könnte man hierbei durchaus geteilter Meinung sein.

Es ist außerdem zu betrachten, in wieweit sich die Plattform von Grund auf verändert. Da die Nischen-Themen weitestgehend ohne Werbung und somit ohne Vergütung für die Produzenten bleiben werden. Hierbei ist es jedoch eigentlich wichtig, diese Nischen-Themen weiter bestehen zulassen, um die Vielfältigkeit der Themen auf YouTube zur sichern.

Keine Monetarisierung durch Werbung für „Nischen YouTuber“

Die kleineren Nischen und deren Inhalte werden zukünftig aussortiert. Es wird daher für die kleineren YouTuber schwieriger, auf der Plattform das große Geld zu verdienen. Die Creator mit wenig Reichweite haben somit kaum eine Chancen sich weiterzuentwickeln, obwohl der Content seine Daseinsberechtigung hat. Außerdem stehen die großen Kanäle nun unter extremer Beobachtung.

Ein großer Aspekt in der Überprüfung, ist die Familientauglichkeit. Daraufhin werden viele Videos komplett gesperrt. Bei der Vielzahl von Videos ist es zudem fast unmöglich, dass alle Videos auf sinnvollen und korrekten Inhalt überprüft werden. Ob der Algorithmus dies ohne Fehler bearbeitet ist fraglich. Es könnte also durchaus passieren, dass Fehlentscheidungen getroffen werden. 

Zielgruppen affine Aussteuerung von Werbeinhalten auf YouTube

Es ist zu bedenken, dass Anzeigenkunden in Zukunft die Möglichkeit haben, Einfluss darauf zu erhalten, in welchen Videos ihre Anzeigen zu sehen sind. Dies ist natürlich eine bedeutende Verbesserung zu der bisherigen Situation. Außerdem müssen sich Werbetreibende keine Gedanken mehr machen, in Clips eingespielt zu werden, die gewaltbereites Handeln oder rassistische Inhalte widerspiegeln.

 

 

 

 

 

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