Die OMR 2018

Mrz 30, 2018
annt

Das war die OMR 2018

OMR 2018

Welcome to OMR 2018

40.000 Besucher, mehr als 300 Aussteller, 120 Masterclasses, 300 Speaker und 2 Partys – damit lockten die Veranstalter dieses Jahr nach Hamburg.
Wir lernten, wie das Werben auf Snapchat funktioniert, wie man mit Contentmarketing Conversions generiert, wie man Reichweite auf Pinterest aufbaut. Wir sahen Marketing-Gurus wie Scott Galloway auf der Bühne, hörten Erfolgsstories von Asphaltgold und My Müsli und vieles mehr. Und hier die Highlights im Überblick:

State of the German Internet
In seiner Keynote identifizierte der Host, Philipp Westermeyer, das Hauptkriterium für das Wachstum des Online-Businesses: Kundenzugang. Um diesen zu bekommen nannte er 5 Kriterien/Trends:
1. Horizontalisierung: Damit ist die Ausweitung des Kernangebots auf weitere Produktkategorien bzw. Services gemeint. Sowie Zalando nun alle Fashion-Kategorien abdeckt und nicht wie zu Beginn nur Schuhe. Uber nicht nur ein Transport-Service ist, sondern nun auch Foodlieferungen tätigt.
2. Retain: Die Kernaussage hier ist: Wenn man es geschafft hat, einen User zum Kunden zu machen, sollte man alles dransetzen, ihn zu behalten und zum Wiederkäufer zu machen. Der aktuelle Trend geht zum Abo, so wie bei Netflix, Spotify, Hellofresh usw. Den Kernwachstumsbereich im Marketing sieht Westermeyer im CRM, was noch vielerorts unausgereift und einfach nicht gut ist.
3. Stand out Marketing: Polarisieren, auffallen, provozieren – wie die Gründer von Naketano mit den Pulloveraufdruck „Bitches and Sons“. Damit bekommt man Aufmerksamkeit und generiert Reichweite. Auch sieht Westermeyer den Trend in ikonischen Gründerfiguren: damit sind CEO’s einer Marke gemeint, die die Marke präsentieren und damit herausragen.
4. Neue Digital-PR: Die größte Möglichkeit, sich zu differenzieren, wie am Beispiel von Tesla mit der Aktion, eine Rakete samt Tesla zum Mars zu schicken.
5. Agilität auf Plattformen: Hier geht es darum, nicht nur auf den Plattformen präsent zu sein, sondern sich hier anders zu positionieren und sich zu differenzieren. Asos z.B. hat in den Google Shopping Ergebnissen den Schuh samt des Models abgebildet, statt des Produktfreistellers. Auch auf Facebook Potentiale von Facebook-Gruppen nutzen und damit kostenlose Reichweite generieren. 

Social Media Gäste auf der Messe

Social Media Gäste der OMR

Wir haben für uns folgendes Fazit der Messe gezogen. Es geht um keine neuen Kanäle. Es geht darum, bestehende Plattformen, insbesondere Social Media, richtig zu bespielen.
Persönlich und authentisch soll die Kommunikation sein. Hochwertiger und innovativer Content kommt beim User gut an und wird mit Interaktion belohnt.